Master Human Geography and Sustainability – Ein Erfahrungsbericht

Ich studiere im 3. Semester den Masterstudiengang ‘Human Geography and
Sustainability’ und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Was den Master sehr ausgewogen macht, ist, dass wirklich für jeden etwas dabei ist –
egal ob Anwendungsbezogenes oder Theoretisches. Dasselbe lässt sich auch für die
thematische Bandbreite sagen: Es geht um Mobilität, Sustainability Assessments
und die kritische Betrachtung von Nachhaltigkeitskonzepten. Aber auch die
nachhaltige Nutzung von Ressourcen, Tourismus, Stadtentwicklung oder
Nahrungsmittel und Konsum sind Themen, mit welchen man sich auf globaler, als auch auf regionaler Ebene beschäftigt.
Im theoretischen Bereich ermöglichen einem die erlernten Theorien, die Welt besser
zu verstehen – und diese auch kritisch zu hinterfragen. Im Praxis-Bereich hingegen werden wissenschaftliche Methoden erlernt, die eine gute Grundlage für die
spätere Arbeitswelt bieten.
Im Master wird viel in Gruppen gearbeitet, teilweise arbeitet der gesamte Kurs am
selben Projekt, wodurch man viel über Teamwork und Organisation lernt.
Die Projektseminare werden mit Praxispartnern aus öffentlichem Bereich und Wirtschaft durchgeführt wie zum Beispiel der Münchner Verkehrsgesellschaft – so konnten wir Studierenden sogar zu Lösungen von ‘Real World Problems’ beitragen.
Außerdem sind die Dozenten jederzeit für die Studierenden ansprechbar. Aufgrund der kleinen Kursgröße entsteht ein sehr persönliches Verhältnis, was dann
auch gerne mal mit einem gemeinsamen Kneipenbesuch endet.
München hat natürlich den Ruf teuer und voller ‘Schicki-Mickis’ zu sein, was
grundsätzlich auch nicht unbedingt falsch ist. Trotzdem lässt sich ein studentisches
Leben hier wunderbar führen Es gibt günstige Kneipen, Subkulturen und Freiflächen
wie in anderen Städten auch – ergänzt durch Biergärten und bayerische
Gemütlichkeit.

 

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